Finanzglossar
Die wichtigsten Begriffe rund um Finanzierung — klar erklärt, ohne Bankdeutsch. Wenn eine Frage Ihre konkrete Situation betrifft, sprechen wir darüber.
Anschluss & Umschuldung
Wenn die Zinsbindung endet oder ein Kredit abgelöst wird.
Anschlussfinanzierung
Eine Anschlussfinanzierung ist der neue Kredit, mit dem Sie Ihre Immobilie weiter abbezahlen, wenn die erste Zinsbindung endet…
Forward-Darlehen
Mit einem Forward-Darlehen sichern Sie sich schon heute den Zins für eine Anschlussfinanzierung, die erst in einigen Jahren…
Prolongation
Prolongation heißt, dass Sie Ihren Immobilienkredit nach Ablauf der Zinsbindung bei Ihrer bisherigen Bank verlängern. Sie erhalten dazu…
Sondertilgung
Eine Sondertilgung ist eine zusätzliche Zahlung, mit der Sie Ihren Kredit über die normale Rate hinaus schneller abbezahlen.…
Umschuldung
Bei einer Umschuldung lösen Sie einen bestehenden Kredit ab und ersetzen ihn durch einen neuen, oft bei einer…
Eigenkapital & Kosten
Was Sie mitbringen und was ein Kauf wirklich kostet.
Beleihungsauslauf
Der Beleihungsauslauf zeigt, welchen Anteil des Immobilienwerts der Kredit ausmacht. Je niedriger dieser Anteil, desto günstiger sind meist…
Beleihungswert
Der Beleihungswert ist der Wert, den die Bank einer Immobilie dauerhaft und sicher zutraut. Er ist meist niedriger…
Eigenkapital
Eigenkapital ist das eigene Geld, das Sie beim Immobilienkauf selbst einbringen – zum Beispiel Erspartes. Der Rest wird…
Eigenkapitalquote
Die Eigenkapitalquote sagt, welchen Anteil der Gesamtkosten Sie aus eigenem Geld bezahlen. Je höher dieser Anteil, desto weniger…
Grunderwerbsteuer
Die Grunderwerbsteuer fällt beim Kauf einer Immobilie an. Wie hoch sie ist, legen die Bundesländer fest — in…
Haushaltsrechnung
Die Haushaltsrechnung stellt Ihre monatlichen Einnahmen und Ausgaben gegenüber. So sieht die Bank, wie viel Geld für die…
Kapitaldienstfähigkeit
Kapitaldienstfähigkeit bedeutet, dass Sie sich die monatliche Kreditrate dauerhaft leisten können. Die Bank prüft das genau, bevor sie…
Kaufnebenkosten
Kaufnebenkosten sind zusätzliche Kosten beim Immobilienkauf, die über den Kaufpreis hinaus anfallen – etwa für Notar, Grundbuch und…
Vollfinanzierung
Bei einer Vollfinanzierung leihen Sie sich das gesamte Geld für die Immobilie – ohne eigenes Kapital. Das ist…
Förderung
KfW, SAB und Co. — Geld vom Staat richtig nutzen.
Förderkredit
Ein Förderkredit ist ein Darlehen mit besonders günstigen Konditionen, das vom Staat oder einer Förderbank unterstützt wird. Damit…
KfW-Förderung
Die KfW ist die staatliche Förderbank des Bundes. Über sie können Sie beim Bau, Kauf oder Sanieren einer…
KfW-Wohneigentumsprogramm
Das Wohneigentumsprogramm der KfW ist ein Förderkredit, der beim Kauf oder Bau der selbst genutzten Wohnung oder des…
SAB – Sächsische Aufbaubank
Die SAB (Sächsische Aufbaubank) ist die Förderbank des Freistaats Sachsen. Sie bietet Förderprogramme für Menschen und Vorhaben in…
Tilgungszuschuss
Ein Tilgungszuschuss ist ein Teil eines Förderkredits, den Sie nicht zurückzahlen müssen. Er verringert Ihre Restschuld wie ein…
Wohn-Riester
Wohn-Riester ist eine staatlich geförderte Form der Riester-Rente, mit der Sie den Bau oder Kauf einer selbst genutzten…
Gewerbe & Leasing
Finanzierung für Unternehmer, Selbständige und Freiberufler.
Betriebsmittelkredit
Ein Betriebsmittelkredit finanziert das laufende Geschäft, etwa Waren, Material oder Löhne. Er überbrückt die Zeit, bis die Kunden…
Bürgschaft
Bei einer Bürgschaft verspricht ein Dritter, für die Schulden des Kreditnehmers einzustehen, falls dieser nicht zahlt. Sie dient…
Finanzierungsleasing
Beim Finanzierungsleasing least man ein Gut über eine feste Grundmietzeit und trägt die meisten Kosten und Risiken, ähnlich…
Investitionskredit
Ein Investitionskredit ist ein Darlehen, mit dem ein Betrieb langlebige Anschaffungen wie Maschinen, Fahrzeuge oder Gebäude finanziert. Die…
Kontokorrentkredit
Ein Kontokorrentkredit ist ein Kreditrahmen auf dem Geschäftskonto, den man flexibel nutzen kann. Zinsen fallen nur für den…
Leasing
Beim Leasing nutzt man ein Wirtschaftsgut wie ein Fahrzeug oder eine Maschine gegen eine regelmäßige Rate, ohne es…
Liquidität
Liquidität bedeutet, dass ein Betrieb genug Geld hat, um seine fälligen Rechnungen pünktlich zu bezahlen. Fehlt sie, kann…
Operating-Leasing
Operating-Leasing ähnelt eher einer Miete: Man nutzt ein Gut für eine kürzere Zeit und gibt es danach zurück.…
Restwert
Der Restwert ist der Betrag, den ein Gut am Ende der Leasing- oder Finanzierungslaufzeit voraussichtlich noch wert ist.…
Sale-and-lease-back
Beim Sale-and-lease-back verkauft ein Betrieb ein eigenes Gut, etwa eine Maschine, und least es sofort zurück. So wird…
Grundbegriffe der Finanzierung
Die Basis: Zins, Tilgung, Bonität — was in jedem Finanzierungsgespräch fällt.
Annuitätendarlehen
Ein Annuitätendarlehen ist ein Kredit mit gleichbleibender Rate. Jede Rate besteht aus einem Zinsanteil und einem Tilgungsanteil.
Bonität
Bonität beschreibt, wie kreditwürdig jemand ist, also wie zuverlässig eine Person oder ein Unternehmen einen Kredit voraussichtlich zurückzahlt.
Effektiver Jahreszins
Der effektive Jahreszins zeigt die jährlichen Gesamtkosten eines Kredits in Prozent, einschließlich der wichtigsten Nebenkosten. Damit lassen sich…
Nominalzins
Der Nominalzins ist der reine Zinssatz eines Kredits ohne Nebenkosten. Heute wird dafür meist der Begriff „Sollzins“ verwendet.
Restschuld
Die Restschuld ist der Betrag eines Darlehens, den man noch nicht zurückgezahlt hat. Sie wird mit jeder Tilgung…
Schufa
Die Schufa ist eine Auskunftei, die Daten zum Zahlungsverhalten von Verbrauchern sammelt. Banken holen dort Auskünfte ein, um…
Sollzins
Der Sollzins ist der Zinssatz, den man einer Bank für ein Darlehen zahlt. Er ist der reine Preis…
Tilgung
Tilgung ist der Teil der Kreditrate, mit dem die geliehene Summe zurückgezahlt wird. Mit jeder Tilgung sinkt die…
Tilgungssatz
Der Tilgungssatz gibt an, welchen Anteil der Darlehenssumme man pro Jahr zurückzahlt, meist als Prozentsatz. Ein höherer Tilgungssatz…
Zinsbindung
Die Zinsbindung ist der Zeitraum, in dem der vereinbarte Zinssatz eines Darlehens fest bleibt. In dieser Zeit ändert…
Immobilie & Bewertung
Was eine Immobilie wert ist und welche Unterlagen zählen.
Altlasten
Altlasten sind Verunreinigungen im Boden oder Grundwasser aus früherer Nutzung. Sie können teuer werden und mindern den Wert…
Bebauungsplan
Der Bebauungsplan einer Gemeinde legt fest, was auf einem Grundstück gebaut werden darf — und was nicht. Er…
Bodenrichtwert
Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert dafür, was ein Quadratmeter Boden in einer bestimmten Lage wert ist. Er…
Denkmalschutz
Steht ein Gebäude unter Denkmalschutz, sind Veränderungen daran genehmigungspflichtig. Das betrifft auch Fenster, Dach und Fassade.
Energieausweis
Der Energieausweis zeigt, wie energieeffizient ein Gebäude ist. Er muss bei Verkauf oder Vermietung in der Regel vorgelegt…
Erschließungsbeitrag
Der Erschließungsbeitrag ist die Zahlung an die Gemeinde für Straße, Gehweg, Beleuchtung und Kanal. Er kann auch Jahre…
Ertragswertverfahren
Das Ertragswertverfahren bewertet eine Immobilie danach, welche Mieteinnahmen sich dauerhaft erzielen lassen. Es wird vor allem bei vermieteten…
Flurkarte
Die Flurkarte ist eine amtliche Karte, die zeigt, wo ein Grundstück genau liegt und wie es zugeschnitten ist.…
Gutachterausschuss
Der Gutachterausschuss ist eine unabhängige amtliche Stelle, die alle Immobilienverkäufe einer Region auswertet. Aus diesen Daten entstehen Bodenrichtwerte…
Hausgeld
Das Hausgeld ist der monatliche Betrag, den Wohnungseigentümer an die Gemeinschaft zahlen. Er deckt Betriebskosten, Verwaltung und die…
Modernisierungskredit
Ein Modernisierungskredit finanziert Renovierungen oder Verbesserungen an einer Immobilie. Er ist meist an diesen Verwendungszweck gebunden.
Sachwertverfahren
Das Sachwertverfahren fragt, was es kosten würde, das Gebäude heute neu zu errichten, zieht die Alterung ab und…
Vergleichswertverfahren
Beim Vergleichswertverfahren wird der Wert einer Immobilie aus den Preisen abgeleitet, die für ähnliche Objekte tatsächlich gezahlt wurden.
Verkehrswert
Der Verkehrswert ist der Preis, der sich für eine Immobilie unter normalen Bedingungen am Markt erzielen lässt. Er…
Verkehrswertgutachten
Ein Verkehrswertgutachten ist eine ausführliche, begründete Wertermittlung durch einen Sachverständigen. Es ist etwas anderes als die kostenfreie Einschätzung…
Wertermittlungsverfahren
Für die Bewertung einer Immobilie gibt es drei anerkannte Verfahren: Vergleichswert-, Ertragswert- und Sachwertverfahren. Welches passt, hängt von…
Wohnflächenberechnung
Die Wohnflächenberechnung ermittelt, wie viele Quadratmeter einer Wohnung oder eines Hauses als Wohnfläche zählen. Nicht jeder Raum wird…
Immobilienkauf & Vermarktung
Alleinauftrag
Bei einem Alleinauftrag beauftragen Sie für einen vereinbarten Zeitraum genau einen Makler. Andere Makler dürfen die Immobilie in…
Auflassung
Die Auflassung ist die Einigung von Käufer und Verkäufer darüber, dass das Eigentum übergehen soll. Sie wird beim…
Courtage
Courtage ist ein anderes Wort für Maklerprovision. Sie wird fällig, wenn durch die Arbeit des Maklers ein Kaufvertrag…
Exposé
Das Exposé ist die Beschreibung einer Immobilie, die ein Makler Interessenten an die Hand gibt: Bilder, Grundriss, Daten,…
Finanzierungsbestätigung
Eine Finanzierungsbestätigung ist eine schriftliche Einschätzung, dass ein Kaufinteressent den Kaufpreis voraussichtlich finanzieren kann. Eine verbindliche Zusage der…
Maklervertrag
Der Maklervertrag regelt, was ein Makler für Sie tut und wann er dafür eine Provision bekommt. Ohne ihn…
Nachweis und Vermittlung
Ein Makler kann auf zwei Arten tätig werden: Er weist eine Gelegenheit nach oder er vermittelt aktiv zwischen…
Notaranderkonto
Ein Notaranderkonto ist ein Treuhandkonto des Notars, über das in Sonderfällen der Kaufpreis fließt. Im Regelfall zahlt der…
Notarielle Beurkundung
Ein Kaufvertrag über eine Immobilie ist nur gültig, wenn ein Notar ihn beurkundet. Eine Einigung per Handschlag oder…
Reservierungsvereinbarung
Mit einer Reservierungsvereinbarung soll ein Makler eine Immobilie für einen Interessenten zurückhalten, meist gegen eine Gebühr. Rechtlich ist…
Teilungsgrundsatz
Beim Kauf einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses durch eine Privatperson dürfen Käufer und Verkäufer die Maklerprovision nicht mehr…
Widerrufsrecht beim Maklervertrag
Wird ein Maklervertrag am Telefon, per E-Mail oder außerhalb der Geschäftsräume geschlossen, können Verbraucher ihn in der Regel…
Kapitalanlage & Rendite
110-Prozent-Finanzierung
Eine Finanzierung, die nicht nur den Kaufpreis abdeckt, sondern auch die Kaufnebenkosten. Eigenkapital wird dabei nicht eingesetzt.
AfA – Absetzung für Abnutzung
Bei vermieteten Immobilien darf der Gebäudewert über viele Jahre steuerlich abgeschrieben werden.
Anlageimmobilie
Eine Immobilie, die Sie nicht selbst bewohnen, sondern vermieten. Gekauft wird sie wegen der laufenden Mieteinnahmen — und…
Bewirtschaftungskosten
Kosten für den Betrieb einer vermieteten Immobilie, die Sie nicht auf den Mieter umlegen können.
Cashflow
Der Cashflow ist das, was von der Miete übrig bleibt, wenn Kreditrate und laufende Kosten bezahlt sind.
Instandhaltungsrücklage
Geld, das für künftige Reparaturen am Gebäude zurückgelegt wird.
Kaufpreisfaktor
Der Kaufpreisfaktor sagt, wie vielen Jahresmieten der Kaufpreis einer Immobilie entspricht.
Mietausfallrisiko
Das Risiko, dass eine Wohnung zeitweise leer steht oder die Miete nicht gezahlt wird.
Mietrendite
Die Mietrendite zeigt, wie viel Prozent des eingesetzten Geldes eine vermietete Immobilie im Jahr an Miete einbringt.
Praxis & Existenzgründung
Abschreibung
Abschreibung bedeutet, dass die Kosten einer Anschaffung nicht sofort, sondern über mehrere Jahre steuerlich berücksichtigt werden. Wie lange…
Anlaufverlust
Als Anlaufverlust bezeichnet man das Minus in der Startphase, solange die Einnahmen noch unter den laufenden Kosten liegen.…
Approbation
Die Approbation ist die staatliche Erlaubnis, einen Heilberuf wie Arzt, Zahnarzt, Apotheker oder Psychotherapeut selbständig und uneingeschränkt auszuüben.…
Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA)
Die BWA ist eine unterjährige Übersicht aus der Buchhaltung, die Einnahmen, Kosten und das vorläufige Ergebnis zeigt. Banken…
Businessplan
Der Businessplan beschreibt Ihr Vorhaben in Worten und Zahlen: was Sie anbieten, für wen, an welchem Standort und…
Investitionsplan
Der Investitionsplan listet auf, was einmalig angeschafft werden muss und was es kostet — von der Behandlungseinheit bis…
Kammerzugehörigkeit
Wer einen Kammerberuf ausübt, ist Pflichtmitglied seiner Berufskammer — etwa der Landesärztekammer oder der Landeszahnärztekammer. Daraus folgen Beiträge,…
Kassenzulassung
Die Kassenzulassung erlaubt es, gesetzlich Versicherte zu behandeln und mit den Krankenkassen abzurechnen. Über sie entscheidet der Zulassungsausschuss,…
Liquiditätsplanung
Die Liquiditätsplanung zeigt Monat für Monat, wie viel Geld tatsächlich auf dem Konto ein- und ausgeht. Sie macht…
Praxisdarlehen
Ein Praxisdarlehen ist ein gewerbliches Darlehen für Gründung, Übernahme oder Ausbau einer Praxis. Es finanziert je nach Vorhaben…
Praxisneugründung
Bei einer Neugründung bauen Sie eine Praxis von Grund auf: eigene Räume, eigene Geräte, eigener Patientenstamm. Sie zahlen…
Praxisübernahme
Bei einer Praxisübernahme kaufen Sie eine bestehende Praxis mit Einrichtung und Patientenstamm und behandeln vom ersten Tag an.…
Praxiswert (Goodwill)
Der Praxiswert ist der Teil des Kaufpreises, der nicht auf Geräte und Einrichtung entfällt, sondern auf den eingespielten…
Praxiswertgutachten
Ein Praxiswertgutachten ermittelt nachvollziehbar, was eine Praxis wert ist. Es dient als Grundlage für den Kaufpreis und als…
Rentabilitätsvorschau
Die Rentabilitätsvorschau schätzt für die kommenden Jahre, welche Einnahmen und Kosten zu erwarten sind und was am Ende…
Tilgungsfreie Anlaufzeit
In einer tilgungsfreien Anlaufzeit zahlen Sie zu Beginn nur die Zinsen und noch nichts zurück. Das entlastet die…
Privatkredit
Ratenkredit, Umschuldung und Anschaffung.
Rahmenkredit
Ein Rahmenkredit ist ein flexibler Kreditrahmen, den Sie bei Bedarf nutzen und wieder zurückzahlen können. Zinsen zahlen Sie…
Ratenkredit
Ein Ratenkredit ist ein Darlehen, das Sie in gleichbleibenden monatlichen Raten zurückzahlen. Höhe und Laufzeit werden vorher fest…
Restschuldversicherung
Eine Restschuldversicherung soll einen Kredit absichern, falls der Kreditnehmer ihn wegen bestimmter Ereignisse nicht mehr bedienen kann. Sie…
Zwischenfinanzierung
Eine Zwischenfinanzierung überbrückt einen Zeitraum, in dem Geld erst später verfügbar ist. Sie wird zurückgezahlt, sobald die erwarteten…
Vertrag & Grundbuch
Von der Grundschuld bis zum Notartermin.
Auflassungsvormerkung
Die Auflassungsvormerkung ist ein Eintrag im Grundbuch, der den Käufer einer Immobilie schützt, bis er offiziell als Eigentümer…
Baulast
Eine Baulast ist eine Verpflichtung gegenüber der Bauaufsichtsbehörde, etwas auf dem eigenen Grundstück zu dulden oder zu unterlassen.…
Bereitstellungszinsen
Bereitstellungszinsen zahlt man für einen bewilligten Kredit, der noch nicht abgerufen wurde. Die Bank verlangt sie, weil sie…
Disagio
Das Disagio ist ein Abschlag vom Kreditbetrag: Die Bank zahlt weniger aus, als im Vertrag steht, der volle…
Erbbaurecht
Beim Erbbaurecht besitzt man ein Haus, ohne dass einem das Grundstück gehört. Für die Nutzung des Grundstücks zahlt…
Erbbauzins
Der Erbbauzins ist das Entgelt, das ein Erbbauberechtigter dafür zahlt, dass er auf fremdem Grund und Boden bauen…
Grundbuch
Das Grundbuch ist ein amtliches Verzeichnis, in dem steht, wem ein Grundstück gehört und welche Rechte und Belastungen…
Grunddienstbarkeit
Eine Grunddienstbarkeit ist ein im Grundbuch eingetragenes Recht, das dem Eigentümer eines Nachbargrundstücks eine bestimmte Nutzung erlaubt —…
Grundschuld
Die Grundschuld ist ein Eintrag im Grundbuch, mit dem eine Immobilie als Sicherheit für einen Kredit dient. Zahlt…
Hypothek
Die Hypothek ist eine im Grundbuch eingetragene Sicherheit für einen Kredit. Sie ist fest an den Kredit gebunden…
Löschungsbewilligung
Die Löschungsbewilligung ist die Erklärung einer Bank, dass ihre Grundschuld aus dem Grundbuch gelöscht werden darf. Beim Verkauf…
Nießbrauch
Der Nießbrauch erlaubt es jemandem, eine Immobilie umfassend zu nutzen — darin zu wohnen oder sie zu vermieten…
Teilungserklärung
Die Teilungserklärung legt fest, wie ein Gebäude in einzelne Eigentumswohnungen aufgeteilt ist. Sie beschreibt, was einem einzelnen Eigentümer…
Vorfälligkeitsentschädigung
Die Vorfälligkeitsentschädigung ist ein Ausgleich, den die Bank verlangen kann, wenn ein Kredit mit fester Zinsbindung vorzeitig zurückgezahlt…
Vorkaufsrecht
Ein Vorkaufsrecht gibt jemandem die Möglichkeit, in einen bereits geschlossenen Kaufvertrag einzutreten und die Immobilie zu den vereinbarten…
Wegerecht
Ein Wegerecht erlaubt jemandem, ein fremdes Grundstück zu überqueren, um auf sein eigenes zu gelangen. Es steht meist…
Wohnrecht
Ein Wohnrecht erlaubt einer bestimmten Person, in einer Immobilie zu wohnen, auch wenn sie ihr nicht gehört. Vermieten…
Wohnungseigentum
Wohnungseigentum besteht aus zwei Teilen: der eigenen Wohnung und einem Anteil am gemeinschaftlichen Eigentum des Hauses, etwa Dach,…
