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Eigenkapital & Kosten

Eigenkapitalquote

Einfach erklärt

Die Eigenkapitalquote sagt, welchen Anteil der Gesamtkosten Sie aus eigenem Geld bezahlen. Je höher dieser Anteil, desto weniger müssen Sie leihen.

Fachlich genau

Die Eigenkapitalquote beschreibt den prozentualen Anteil der eingebrachten Eigenmittel an den gesamten Kosten des Immobilienerwerbs, also am Kaufpreis zuzüglich der Kaufnebenkosten. Sie ist für Banken eine wichtige Kennzahl, um das Risiko einer Finanzierung einzuschätzen. Eine höhere Eigenkapitalquote senkt in der Regel den Beleihungsauslauf und kann sich günstig auf die angebotenen Zinskonditionen auswirken. Häufig wird eine Quote empfohlen, die zumindest die Nebenkosten sowie einen Teil des Kaufpreises abdeckt; feste gesetzliche Vorgaben gibt es jedoch nicht.

Beispiel: Betragen die Gesamtkosten 400.000 Euro und bringt der Käufer 80.000 Euro ein, liegt die Eigenkapitalquote bei 20 Prozent.

Dieser Begriff gehört zum Thema Baufinanzierung.

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