Eigenkapital & Kosten
Kaufnebenkosten
Kaufnebenkosten sind zusätzliche Kosten beim Immobilienkauf, die über den Kaufpreis hinaus anfallen – etwa für Notar, Grundbuch und Steuer. Sie werden meist aus eigenem Geld bezahlt.
Fachlich genau
Zu den Kaufnebenkosten zählen alle Ausgaben, die beim Erwerb einer Immobilie zusätzlich zum eigentlichen Kaufpreis anfallen. Dazu gehören üblicherweise die Grunderwerbsteuer, die Gebühren für Notar und Grundbucheintrag sowie – sofern ein Makler beauftragt wird – die Maklerprovision. Die Höhe der Grunderwerbsteuer unterscheidet sich je nach Bundesland, weshalb die gesamten Nebenkosten regional variieren. Banken erwarten in der Regel, dass die Kaufnebenkosten aus Eigenkapital getragen werden, da sie den Beleihungswert der Immobilie nicht erhöhen und deshalb nur schwer über das Darlehen abgedeckt werden können.
Beispiel: Neben einem Kaufpreis von 300.000 Euro können je nach Bundesland und Maklereinsatz noch mehrere zehntausend Euro an Nebenkosten hinzukommen, die zusätzlich aufzubringen sind.
Dieser Begriff gehört zum Thema Baufinanzierung.
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